Tierisches Vergnügen!

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Le Zoo d’Amnéville

Über die Tierhaltung in Zoos gibt es unterschiedliche Ansichten. Die freie Enzyklopädie Wikipedia schreibt hierzu aber eines ganz klar:

„Die Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung „exotischer“ Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begründer der Tiergartenbiologie, Heini Hediger, definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als Bildung, Erholung, Forschung und Naturschutz.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Vor allem der Natur- und Artenschutz steht bei den weitaus meisten wissenschaftlich geführten Zoos heute im Vordergrund. So betreuen und finanzieren viele Zoos eigene Schutzprojekte in Situ, also im Lebensraum der Wildtiere. Im deutschsprachigen Raum haben sich über 45 Zoos in der Stiftung Artenschutz zusammengetan, um gemeinsam für Artenschutzprojekte zu werben. (…)
Tierarten, die ohne Erhaltungszuchtprogramme zoologischer Gärten bereits ausgestorben wären, sind zum Beispiel: Wisente, Przewalskipferde, Mhorrgazellen, Kalifornische Kondore, Davidshirsche (Milus) und Oryxantilopen.“

 

Zoo d'AmnévilleMit diesem Hintergrundwissen können wir also helfen, Tiere und deren Sortenvielfalt zu erhalten. Ein besonders schöner, attraktiver Park befindet sich bei Metz: Le Zoo d’Amnéville. Zugegeben: Für einen Tagesausflug ab Breisach ist es fast ein bisschen weit, aber es geht – und es macht Spaß! Besonders für Kinder ist es ein absolutes Erlebnis, eine derartige Vielfalt von wunderschönen und besonderen Tieren bestaunen zu können. Die kleinen kommen aus dem Staunen nicht mehr raus, hören echte, laute und beeindruckende Tierstimmen, die sie sonst nicht kennenlernen würden – die Großen machen Selfies mit den Löwen, um sie hinterher auf Facebook zu verteilen, auf dass die Freunde neidisch sind.

Durch den Labyrinthartigen Park, mit viel Bambus, Bäumen und generell sehr viel Grün kann man sich mit einem Parkguide schlängeln – oder man benutzt die Parkeigenen Schilder, die einem immer zeigen, wo man sich denn gerade befinden mag. Ah.. vorbei an den weissen Tigern geht’s zu den Eisbären – ein kleines Hallo an die Hyänen, die einen mit ihren Teddybärenaugen anstrahlen, und weiter zu den Flusspferden! Zahlreiche Shows sind geboten – wobei man unter Umständen ein bisschen Pech haben kann. In der Nebensaison scheinen sich diese nämlich auf ein paar Wenige zu beschränken. Leider erfährt man das erst am Eingang – deswegen lohnt sich ein vorheriger Anruf doch sehr, wenn man Wert auf eine spezielle Show legt.

Zur Stärkung stehen viele Sitzplätze, Picknickplätze, Überdachte Hütten (mit Mikrowelle zum erwärmen mitgebrachter Speisen) zur Verfügung – und wer sein Vesper vergessen hat, darf sich auch ganz bequem etwas am Stand bestellen. Ordnung und Reinlichkeit wird im Park großgeschrieben – und das merkt man auf angenehme Art und Weise. Eine gewisse Grundfitness ist nicht verkehrt, da der Zoo ein wenig hügelig ist, was dem ganzen noch das i-Tüpfelchen aufsetzt. Um die nächste Ecke befindet man sich einfach in einer ganz anderen Welt, Schluchten tun sich auf, ein getümmel verschiedener Tierarten auf einem riesigen Areal wird sichtbar. Und plötzlich die junge Giraffe, die sich einen riesigen Spass daraus macht, Antilopen zu ärgern und ihnen hinterher zu rennen. Ein wirklich beeindruckendes Schauspiel, wenn ein 4 m hohes Tier leicht wie eine Feder in unglaublicher geschwindigkeit losspurtet!

Für den geleisteten Eintrittspreis wird man fürstlich entlohnt! Es ist wirklich ein tierisches Vergnügen, das in jedem Fall unterstützt werden sollte – allein schon, damit der Bär bald in ein grösseres Gehege darf..


Ristorante RusticaAls des Patron’s Geheimtipp, der garnicht so geheim ist, empfehlen wir zum Abschluss des Trips ein ganz besonders schönes Lokal, das zwar schon seit etlichen Jahren für seine einfach gute Küche bekannt ist, heute aber in einem traumhaft schönen Uralt-Modernen Haus residiert: Ristorante Pizzeria Rustica da Giovanni in Breisach. Der ehemalige Schlachthof wurde mit viel Liebe, einem wunderbaren feingefühl für Erhaltung und mit richtig gutem Geschmack neu aufgebaut und bietet seinen Gästen nun neben der ansprechenden Küche auch noch ein wunderschönes Ambiente! Und auch wenn man fast ein bisschen spät zum Dinner auftaucht, nimmt Giovanni das mit einem Lächeln auf, und heisst seine Gäste sehr herzlich Willkommen.
Wir sagen „Dankeschön“ – für einen enspannten und leckeren Tagesabschluss. Übrigens: auch hier wird frisch gekocht, womit Unverträglichkeiten kein Problem darstellen, sondern mit einem freundlichen „Alles Klar“ notiert und die Bestellungen gern entgegengenommen werden..



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